Zum Weingut: Der Florentiner Carlo Ferrini gilt in Italien als Meister des Sangiovese. Der heute 70jährige ist seit Jahrzehnten als Konsulent tätig und berät neben vielen anderen Weingütern auch Le Corti und Castello di Fonterutoli. Nach langer Suche erwarb er im Jahr 2002 eine Parzelle von einem Hektar Grösse zwischen Sant’Angelo del Colle und Sant’Antimo in der Zone des Brunello di Montalcino, um dort erstmals einen eigenen Wein zu produzieren. Es sollte bis zum Jahrgang 2009 dauern, bevor der erste Brunello di Montalcino des neu gegründeten Weingutes Giodo auf den Markt kam. Der Name Giodo setzt sich aus den Vornamen der Eltern Giovanna und Donatello zusammen, denen Carlo Ferrini nach eigenen Aussagen alles verdankt. Der Fokus liegt auf der Produktion eleganter, vielschichtiger und komplexer Weine, welche der Sangiovese in den Händen eines Könners in Montalcino möglich macht. Heute umfasst das Weingut insgesamt 6 Hektaren Rebfläche in Montalcino, welche Carlo Ferrini mit insgesamt 8 verschiedenen Klonen von Sangiovese bestockt hat. Es sind jene Varianten, welche ihn in seiner langjährigen Tätigkeit als Konsulent für andere Weingüter am meisten überzeugt hatten. Überflüssig zu erwähnen, dass nachhaltig, naturnah und respektvoll gearbeitet wird, um die gewünschte Harmonie in den Weinen zu erreichen. Seit dem Jahrgang 2021 ist der neue, in die Natur integrierte Keller voll funktionsfähig. Bestückt ist er mit Stahltanks, Tonamphoren, Zementtanks und Eichenholzfässern verschiedener Grössen um die verschiedenen Verarbeitungsschritte von Anlieferung der Trauben, Gärung und Ausbau bis hin zur finalen Flaschenreife zu ermöglichen. Inzwischen hat Carlos Tochter Bianca die Geschicke und das Tagesgeschäft von Giodo übernommen, selbstverständlich önologisch weiterhin unterstützt von ihrem Vater. Giodos Leitspruch seit dem ersten Tag lautet: «Auf der Basis von allem bei Giodo ist die Suche nach Eleganz».
Zum Wein: Die Trauben für La Quinta kommen aus der fünften Parzelle, die Carlo Ferrini neu bestockt hat. Italienisch: «la quinta», was den Namen des Weines erklärt. Der Rebberg ist inzwischen etwa 10 Jahre alt und befindet sich auf etwa 400 Metern Meereshöhe, was ausgeprägte Temperaturunterschiede zwischen Tagen und Nächten fördert. Die temperaturkontrollierte, alkoholische Gärung findet im Stahltank statt. Anschliessend wird der Wein für 12 Monate je zur Hälfte in grossen Tonamphoren zu 2'700 Litern und in Eichenfässern zwischen 700 und 2'500 Litern gereift. Die Teilmengen werden vereint und ruhen vor der Abfüllung noch einige Monate im Zementtank. Nach weiteren 6 Monaten Flaschenreife wird der Wein für den Verkauf freigegeben. Das Bouquet erinnert an Kirschen, Waldbeeren, Himbeeren, Minze und Veilchen, im Gaumen findet sich saftige Frische, dezente Fruchtsüsse und reifes Tannin.
| Jahrgang | |
| 2023 | |
| Flaschengrösse | |
| 75cl | |
| Weintyp | |
| Mittelschwerer, intensiver Rotwein | |
| Rebsorten | |
| Sangiovese Grosso | |
| Region | |
| Italien, Toscana | |
| Trinkreife | |
| Trinkbereit mit Reserven (4 bis 6 Jahre nach der Ernte) | |
| Passt zu | |
| Hauptspeisen, grilliertes Fleisch, reifer Käse, Hartkäse | |
| Anbauart | |
| naturnah | |
| Alkoholgehalt | |
| 13.5 Vol% | |
| Allergene | |
| enthält Sulfite | |
La Quinta Toscana IGT 2023, Giodo (75cl)
- Artikelnr. 412023
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CHF 43,00
